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Beschreibung des ‚Château Leoville Las Cases 2ième Cru Classé Saint Julien‘

Farbe: dichtes Granatrot mit purpurnen bis violetten Glanzlichtern
Duft: elegantes, dichtes Bouquet mit den klassischen Fruchtaromen von süßen Brombeeren, Himbeeren, schwarzen Johannisbeeren, dazu Anklänge von Veilchen, Kirsch- und Cassislikör, etwas Anis, Nugat, Sandelholz und hintergründige Röstnoten der Eiche
Geschmack: am Gaumen üppig, vollmundig, aromatisch konzentriert mit feiner Beerenfrucht, würzigen dunklen Holznoten und Schokolade, fest geknüpftes und dennoch sanftes Tannin unterstützt die elegante Struktur des Weines, frische Fruchtaromen begleiten das enorm lange seidenweiche Finale, 2006 ist ein Hardcore-Verführer, rassig, von überbordender Sinnlichkeit und ausgestattet mit dem berühmten, grandiosen Reifepotenzial!

Weinerzeugung

Die Lese auf Château Léoville-Las Cases beginnt am 21. September und endet am 4. Oktober. Die Trauben sind kerngesund und gleichmäßig ausgereift. Trotzdem gelangen nur 40 % der Lese in die Auswahl der besten Beeren für den Grand Vin. Dank der exzellenten Reife und Gesundheit der Trauben, lösen sich Farbstoffe und Aromen auch ohne besondere, die Extraktion fördernde Maßnahmen, während die festen, herben Tannine in der Maische verbleiben und erst in den Presswein gelangen. Der Kellermeister erhält damit einen vollaromatischen, zugleich dichten und sanften Vorlaufwein und einen tanninreichen Presswein, der schließlich 7,4 % des 2006er Schlossweines ausmachen wird. Nach der Assemblage vollendet sich die Cuvée während einer rund 18- monatigen Reife im Eichenbarrique (65 % neu).

Serviervorschlag zum ‚Château Leoville Las Cases 2ième Cru Classé Saint Julien‘

zu eleganten Fleischgerichten (Rind- und Lammfleisch, Wild, Wildgeflügel) mit reduzierten Saucen

Daten&Fakten zum ‚Château Leoville Las Cases 2ième Cru Classé Saint Julien‘ Wein

Rebsorten: 85% Cabernet Sauvignon, 14% Merlot, 1% Cabernet Franc
Reifegrad: genießen und lagerungsfähig
Gesamtsäre:  3.50 g/l
Restzucker:  2.00 g/l
Serviertemperatur: 18.00 °C

Kumala Cabernet Sauvignon Shiraz

Beschreibung des ‚Kumala Cabernet Sauvignon Shiraz‘

Farbe: tiefes, leuchtendes Purpurrot
Duft: im Bouquet duftige Aromen von roten Waldbeeren und süßen Gewürzen (wie frischer Obstkuchen)
Geschmack: am Gaumen fruchtig und vollmundig mit feinen Anklängen von Nüssen und wunderschöner Balance von sanft gereiftem Tannin und lebhaft erfrischender Säure, im Finale lang und anhaltend mit einem warmwürzigen Hauch Schokolade

Weinerzeugung

Die Trauben für Kumala Cabernet Sauvignon Shiraz werden zum Ende der Erntezeit in den letzten Märzwochen sowohl von Hand als auch maschinell gelesen und sofort in die Kellerei gebracht. Hier wird das gesamte Lesegut entrappt, jedoch nicht gemahlen, und zunächst kalt eingemaischt, um den Beerenhäuten erste Farbpigmente, Aromen und sanftes Tannin zu entziehen. Dann startet die temperaturkontrollierte Vergärung bei 25 °C im Edelstahltank. Für eine maximale Extraktion und Konzentration der Aromen wird der Wein dabei dreimal täglich umgepumpt und nach Ende der Gärzeit zwei weitere Tage auf der Maische belassen. Alle Weine durchlaufen den biologischen Säureabbau, danach werden 30 % mit französischen und amerikanischen Eichenholz ausgebaut, schließlich der Final Blend zusammen gestellt und auf die Flaschen gefüllt.

Serviervorschlag zum ‚Kumala Cabernet Sauvignon Shiraz‘

köstlich zu rosa gebratener Entenbrust, Filetsteaks, gegrillten Lammchops, Lammkoteletts oder pikanten Eintopfgerichten

Daten&Fakten zum ‚Kumala Cabernet Sauvignon Shiraz‘ Wein

Rebsorten: 50% Cabernet Sauvignon, 20% Shiraz
Reifegrad: genießen
Gesamtsäre:  6.00 g/l
Restzucker:  4.50 g/l
Optimal trinkreif: jetzt
Serviertemperatur: 16.00 °C

Crianza Magnum in HK

Beschreibung des ‚Crianza Magnum in HK‘

Herrlich fruchtig ist dieser Crianzavon Pago de los Capellanes. 12
Monate Ausbau in Eichen-Barriques verleihen ihm seinen unverwechselbaren Vanilleton. Schwarze Beeren und Paprika verschmelzen im Gaumen zu einem intensiven Geschmackserlebnis.

Serviervorschlag zum ‚Crianza Magnum in HK‘

Schmorgerichte und würzige Pasta

Daten&Fakten zum ‚Crianza Magnum in HK‘ Wein

Rebsorten: 90% Tempranillo, 10% Cabernet Sauvignon
Reifegrad: Genießen und Lagerungsfähig
Optimal trinkreif: 2010

Cognac Chabasse VS

Beschreibung des ‚Cognac Chabasse VS‘

Farbe: gold- bernsteinfarben Duft: feine Vanille und Gewürze, umrahmt vom süßlich- floralen Duft der Reife im Limousine- Eichenholzfass Geschmack: harmonisch, mit frischem, kräftigem und lebendigem Charakter

Weinerzeugung

Aus den früh gelesenen Trauben wird ein leichter, frischer Wein gekeltert. Ungeschwefelt wird er dann im charentaiser Brennverfahren zweimal destilliert. In Limousineichenfässern reift das Destillat, bis aus vielen verschiedenen Bränden die Cuvée zusammengeführt wird.

Serviervorschlag zum ‚Cognac Chabasse VS‘

trinkt sich besonders gut zu feines Digestif, nach dem Essen zum Kaffee oder zu leichten Zigarren, am Kamin oder einfach zum Verweilen, eignet sich auch um auf Eis getrunken zu werden oder als Zutat in Longdrinks

Daten&Fakten zum ‚Cognac Chabasse VS‘ Wein

Gesamtsäre:  0.40 g/l
Restzucker:  16.00 g/l
Optimal trinkreif: jetzt
Serviertemperatur: 20.00 °C

Marchese Antinori – Chianti Classico DOCG Riserva

Beschreibung des ‚Marchese Antinori – Chianti Classico DOCG Riserva‘

Die Antinori-Weingüter Tignanello, Badia a Passignano und Pèppoli liefern ausschließlich die besten Trauben für diesen nur in guten Jahrgängen produzierten Chianti Classico Riserva, der zu 90% aus Sangiovese-Trauben, zu 10% aus
Cabernet Sauvignon und anderen ergänzenden Rebsorten besteht. Ein
körperreicher und runder Wein von intensiv rubinroter Farbe mit granatroten Nuancen. 12 Monate ausgebaut in Barriques, erinnert sein Aroma deutlich an Kirschen, Veilchen und weist Noten von Tabak auf.

Serviervorschlag zum ‚Marchese Antinori – Chianti Classico DOCG Riserva‘

Ideal zu würzigem Fleisch, sowie Pizza oder Pasta.

Daten&Fakten zum ‚Marchese Antinori – Chianti Classico DOCG Riserva‘ Wein

Rebsorten: 90% Sangiovese, 10% Cabernet Sauvignon
Reifegrad: Genießen und Lagerungsfähig
Gesamtsäre:  5.10 g/l
Restzucker:  2.50 g/l
Optimal trinkreif: 2012
Serviertemperatur: 18.00 °C

Rosso di Montalcino DOC – ‚Villa Poggio Salvi‘

Beschreibung des ‚Rosso di Montalcino DOC – ‚Villa Poggio Salvi“

Die 12monatige Reife in Fässern aus slawonischem Eichenholz
verleiht diesem Rosso einen angenehm warmen und ausgewogenen Charakter. Fruchtige Noten von Johannisbeere und Veilchen harmonieren hier sehr schön mit den sanft eingebundenen Tanninen. Ein Genuss zu Vorspeisen oder gebratenem hellen Fleisch.

Serviervorschlag zum ‚Rosso di Montalcino DOC – ‚Villa Poggio Salvi“

Idealer Begleiter zu Vorspeisen und gebratenem weißen Fleisch.

Daten&Fakten zum ‚Rosso di Montalcino DOC – ‚Villa Poggio Salvi“ Wein

Rebsorten: 100% Sangiovese
Reifegrad: Genießen und Lagerungsfähig
Optimal trinkreif: 2011
Serviertemperatur: 14.00 °C

‚Maso Montalto‘ Trentino Pinot Nero DOC in Holzkiste

Beschreibung des “Maso Montalto‘ Trentino Pinot Nero DOC in Holzkiste‘

Ein reiner Pinot Nero mit dem typischen intensiven Waldbeerenbouquet. Harmonischer und würziger Geschmack mit Anklängen an Holz und dabei von großartiger Nachhaltigkeit.

Serviervorschlag zum “Maso Montalto‘ Trentino Pinot Nero DOC in Holzkiste‘

Ein schöner Begleiter zu Kurzgebratenem, Pasta-Gerichten, kaltem Braten und mittelreifem Käse.

Daten&Fakten zum “Maso Montalto‘ Trentino Pinot Nero DOC in Holzkiste‘ Wein

Rebsorten: 100% Pinot Nero
Reifegrad: Genießen und Lagerungsfähig
Gesamtsäre:  4.50 g/l
Restzucker:  2.40 g/l
Optimal trinkreif: jetzt
Serviertemperatur: 16.00 °C

Uva Viva Italiana di Poli

Beschreibung des ‚Uva Viva Italiana di Poli‘

Farbe: klar, transparent
Duft: feinfruchtiger Duft nach Aprikosen, Birnen und Orangenblüten
Geschmack: am Gaumen angenehm frisch und lebendig

Weinerzeugung

Für Polis fruchtig aromatischen Traubenbrand UvaViva Italiana werden die saftig süßen Malvasiaund Muscat Blanc-Trauben aus den venezianischen Colli Euganei zunächst bei kontrollierten Temperaturen im Edelstahltank vergoren und danach Wein und Trauben zusammen in den alten Kupferbrennkessel der Poli Distillerie gegeben, um hier nach traditionellem, diskontinuierlichem Verfahren gebrannt zu werden. Die Bezeichnung diskontinuierlich beschreibt die aufwendige Methode, bei der die Destillation nach jedem Brennvorgang gestoppt, der verbrauchte Brennstoff ausgetauscht und erst dann der nächste Brennvorgang gestartet wird. Wein und fermentierte Trauben werden im Kupferkessel erhitzt bis der Weingeist (das Ethanol) verdampft, in die Kühlschlange aufsteigt, kondensiert und als Brand in eine Probeglocke abfließt. Hier zeigt sich nun die wahre Kunst und langjährige Erfahrung des Brennmeisters, der mit viel Fingerspitzengefühl Vor- und Nachlauf (auch Kopf und Schwanz genannt) abschneidet und nur das edle Herzstück des Brandes mit den feinsten Aromen bewahrt. Das frische Destillat enthält zunächst noch gut 75 % vol. Alkohol und muss durch die vorsichtige Zugabe von destilliertem Wasser sehr behutsam auf moderate 40 % vol. Alkohol gebracht werden. Jacopo Poli lässt seinen UvaViva Italiana Traubenbrand mindestens sechs Monate lang im Edelstahltank ruhen, bevor er ihn schließlich auf -6 °C herunterkühlt und nur sanft filtriert auf die Flaschen füllt.

Serviervorschlag zum ‚Uva Viva Italiana di Poli‘

Servieren Sie Traubenbrand wie Grappa stets gut gekühlt (doch nicht eiskalt!) bei 10 bis 15 °C in kleinen, dünnwandigen, tulpenförmigen Kristallgläsern mit langem Stiel (um die Erwärmung durch die Hand zu vermeiden). Schmeckt pur, als exquisiter Digestif nach einem landestypischen Menü, oder als eleganter Begleiter von feinem, nicht zu süßem Gebäck (z.B. Aprikosen- oder Apfeltarte).

Daten&Fakten zum ‚Uva Viva Italiana di Poli‘ Wein

Rebsorten: 60% Malvasia, 40% Moscato
Reifegrad: genießen
Serviertemperatur: 18.00 °C

Les Racines Gigondas AOC, Domaine Les Palli

Beschreibung des ‚Les Racines Gigondas AOC, Domaine Les Pallières‘

Farbe: dichtes, dunkel glänzendes Rubinrot
Duft: fruchtig aromatisches Bouquet von dunklen Pflaumen, Kirschen und Beeren mit feinen mineralischen Anklängen
Geschmack: am Gaumen verführerisch mit konzentrierter Rebsortenfrucht (Weichselkirschen, Waldbeeren), weicher Fülle und Struktur, perfekt ausgewogen mit wunderschöner Länge im Finale und eindrucksvollem Potenzial

Weinerzeugung

Auf dem Brunier-Weingut Les Pallières werden alle Trauben von Hand gelesen, noch im Weinberg zweifach sortiert und in die Kellerei gebracht, hier vorsichtig angequetscht, teilweise entrappt und traditionell rund 25 bis 30 Tage lang bei kontrollierten Temperaturen in Betonwannen und Holzfässern vergoren. Nach Abschluss der alkoholischen Gärung wird die Maische in pneumatischen Pressen gepresst, die Weine durchlaufen den biologischen Säureabbau und reifen zuerst etwa zehn Monate in Beton und Holzfass. Danach werden sie in große Holzfuder überführt und hier weitere sieben bis neun Monate ausgebaut, bis man sie schließlich, rund 20 Monate nach der Vergärung, unfiltriert auf die Flaschen füllt. Die Weine ruhen noch einige Wochen auf der Flasche und werden schließlich etwa zwei Jahre nach der Lese, im Herbst 2009 für den Handel freigegeben.

Serviervorschlag zum ‚Les Racines Gigondas AOC, Domaine Les Pallières‘

zu gebratenem Wild, Rind- und Lammfleisch, traditionellen Gerichten der provenzalischen Küche oder mittelkräftigen Käsesorten

Daten&Fakten zum ‚Les Racines Gigondas AOC, Domaine Les Pallières‘ Wein

Rebsorten: 80% Grenache Noir, Clairette, Syrah, Cinsault
Reifegrad: genießen und lagerungsfähig
Gesamtsäre:  3.14 g/l
Restzucker:  2.00 g/l
Serviertemperatur: 18.00 °C

Weingüter Wegeler Weinbericht

Wegeler besteht aus zwei eigenständigen Gutshäusern, zum einem das Gutshaus Bernkastel an der Mosel und zum anderen das Gutshaus Oestrich im Rheingau. Wegeler erzeugt die Weine mit eigener Hand, der Ausbau erfolgt ausschließlich in den eigenen Kellern, gefüllt wird mit eigenen Füllanlagen in der Gutshäuser. Somit wird die Produktionskette von der Anlage eines Weinberges bis zur fertig gefüllten Flasche bei Wegeler kontrolliert.
Im Moment findet die meiste Arbeit draußen in den Weinbergen von Wegeler statt. Vor allem der Pflanzenschutz steht zur Zeit auf der Tagesordnung, aber die Mannschaft entblättert auch bereits einzelne Weinberge, um so die wenigen Sonnenstrahlen, die sich zur Zeit im Rheingau zeigen, optimal zu nutzen. Das Wetter in diesem Jahr gleicht einer Berg- und Talfahrt. Nach einem unglaublich trockenen Start ins Jahr 2011, lassen im Moment andauernde Regenfälle auf etwas Sonne und den „Sommer“ hoffen.