Deutsche Wein-Regionen

Der deutsche Wein-Bau erreicht die klimatische Nordgrenze, sodass die deutschen Wein-Berge nur in klimatisch besonders bevorzugten Arealen liegen.
Die Weinberge von Deutschland befinden sich im geschützten Tal des Rheins und seiner Nebenflüsse Ahr, Mosel (mit Saar und Ruwer), Lahn, Main und Neckar. Ähnliche Voraussetzungen gibt es an Saale, Unstrut und Elbe. Im Weiteren werden Reben an den Hängen vom Schwarzwald, Pfälzer Wald, Odenwald und Steigerwald gepflanzt. Am Bodensee können dagegen nur Weine produziert werden, weil die Wasserfläche das Sonnenlicht auf die Wein-Berge reflektiert und der Bodensee das Klima reguliert und Luftfeuchtigkeit spendet. Die deutschen Weine entstehen auf den verschiedensten Böden und unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen.

Ahr

An der Ahr finden wir Steillagen, die nur unter erschwerten Bedingungen bewirtschaftet werden können – aber das Ahrtal bietet mit seinen Lößböden und Steillagen ideale Klima- und Wachstumsbedingungen für extrem gute deutsche Rotweine.
Besonders die samtigen, trocken ausgebauten Spätburgunder finden unter den deutschen Rotweinen von der Ahr beim geneigten Weingeniesser große Anerkennung.

Rheinhessen

Rheinhessen ist mit 26.200 Hektar die größte Weinregion in Deutschland. Damit nimmt Rheinhessen über eine Viertel der deutschen Gesamtrebfläche ein. Zudem ist Rheinhessen das Weinanbaugebiet mit den meisten Rebsorten, 2009 gab es in Rheinhessen so viele Wein-Betriebe wie noch nie zuvor. Dabei überzeugt Rheinhessen mit Spitzenweinen, aber auch mit hervorragenden Alltagsweinen, die vital und spannend und für jeden Geldbeutel zu haben sind.